Bei metallurgischen Anwendungen und der Legierungsherstellung spielen Mangan und alle seine Verbindungen eine ebenso wichtige Rolle:
Als Desoxidationsmittel
Mangan dient als Desoxidationsmittel der geschmolzenen Legierung, senkt den Liquidus und Solidus (und verbessert dadurch die Gießbarkeit) und hat eine allgemeine verstärkende Wirkung.
Als Legierungsmittel
Als Legierungsmittel verbessert Mangan die Festigkeit, Härte, Härtbarkeit und Abriebfestigkeit. Beispielsweise ist Hadfield-Stahl, der 10 bis 14 Prozent Mangan enthält, ein verschleißfester Stahl, der sich durch seine Fähigkeit zur Kaltverfestigung auszeichnet. Bei niedriglegierten Stählen erhöhen Zusätze von bis zu 1,2 Prozent Mangan in Kombination mit anderen Elementen die Streckgrenze und Zugfestigkeit.
Als Entschwefelungsmittel
Der Schwefelgehalt muss während des Stahlherstellungsprozesses kontrolliert werden, da ein hoher Schwefelgehalt im Stahl leicht zu thermischer Sprödigkeit führen und die mechanischen Eigenschaften des Stahls beeinträchtigen kann. Wenn Manganchemikalien als Entschwefelungsmittel hinzugefügt werden, trägt dies dazu bei, den Schwefelgehalt im Stahl zu reduzieren und die Schmiedbarkeit und Walzbarkeit von Stahl zu verbessern.
Als Oxidationsmittel
Beim Hydroschmelzverfahren von Nichteisenmetallen wie Kupfer, Zink, Cadmium und Uran wird Mangandioxid als Oxidationsmittel zugesetzt, um das in der Säurelösung gelöste zweiwertige Eisen zu dreiwertigem Eisen zu oxidieren. Der pH-Wert der Lösung wird angepasst, um das Eisen auszufällen und zu entfernen.
QingChong beliefert viele inländische und auch weltweite Kunden in der metallurgischen Industrie mit einigen der unten aufgeführten Manganprodukte: